Dienstag, 9. Oktober 2012

Hysterie als Dauerzustand



Ich stimme nicht in allen Punkten mit KenFM überein und die eingespielten Geräusche während seines Vortrags, besonders den Dauerbedrohungston,  halte ich weiterhin für überflüssig und störend. Ich bin auch kein Freund des "Denglischen". Für mich sind Wurzeln Wurzeln und keine "roots". Vor allem dann nicht, wenn ich mich an ein deutschsprachiges Publikum wende. KenFM benutzt "des Idioten Fremdwortsprache". Wahrscheinlich aus dem selben Bedürfnis heraus, aus dem er auch seinen Vortrag mit unnötigen Geräuschen versetzt. Eine fragwürdige Variante des Kommunikationsbedürfnisses. Man möchte meinen, wenn KenFM eine Unterhaltung am Mittagstisch pflegt, beisst er noch 'mal kräftig ab, bevor er wie ein Schwein schmatzend seine Rede beginnt. Und wenn er sich zur Abendstunde am Wohnzimmertisch unterhalten will, benutzt er zur Untermalung seiner Frohbotschaften mindestens eine Tüte zum untermalenden Knistern seiner Brandrede. Verwundern würde es nicht.

Ich gehöre zur "Alten Schule", gewiss, und ich bin nicht durch die Massenmedien in meiner Wahrnehmung gestört. Nun gut.
Wer mit der Unsitte von KenFM klar kommt, sollte sich KenFMs Botschaft zum Thema "Antisemitismus" anhören. Wie gesagt, ich stimme nicht mit allem überein, was er von sich gibt. Doch im Grunde seiner Aussage hat er recht.
Wir sind bereits soweit, dass, wie es KenFM sagt, jemand, der im Radio lediglich den Wetterbericht hört, bereits als Antisemit gilt, weil er nicht die Nachrichten über Israel hören wollte.
Die blanke Hysterie, basierend auf das "Herrenmenschentum der Superauserwählten".
Wenn ich sage, dass ich mich zum Antizionismus bekenne, heißt das noch lange nicht, dass ich generell etwas gegen Juden habe. Wer die Merkel oder die NPD nicht mag, wird ja auch nicht als Antideutscher oder Deutschenhasser angesehen. Wo mit zweierlei Maß gemessen wird, suche ich nicht nur das Weite, nein, ich gehe auch dagegen an...

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